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Endspurt beim Förderprogramm Nachhaltige Projekte im Energiebereich 2015-2018

Das kommunale Förderprogramm Nachhaltige Projekte im Energiebereich 2015-2018 läuft Ende 2018 aus.

Die Fördermittel in Höhe von 1 Mio. Franken zur Reduktion des Energiebedarfs und für den Einsatz erneuerbarer Energien wurden im Dezember 2014 von der Gemeindeversammlung verabschiedet. Bisher wurden 162 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 711'000 Franken bewilligt. Eingerechnet sind dabei auch die Beratungskosten. Wie die Grafik zeigt, galten die meisten Gesuche den kleinen Sanierungen (KS, 30%), die fast nur Fensterersatz betrafen, gefolgt von Photovoltaikanlagen (PV, 21%), der Energieberatung (B, 19%) und der Gebäudesanierung (GP, 17%). Auf die Haustechnik (HT) entfallen 8 Prozent der beantragten Beiträge, auf Miniergieprojekte (M) 2 Prozent, auf Wärmekopplungen (WK) 1 Prozent und auf sonstige Projekte (SP) 2 Prozent.

Die Verteilung der Anträge auf die Förderbereiche zeigt, wo trotz Fördermassnahmen von Bund und Kanton zusätzlicher Bedarf an Fördermitteln besteht. So wurde die Förderung für den Fensterersatz aus dem Gebäudeprogramm gestrichen. Fördermittel für Photovoltaik wurden vom Bund sukzessive reduziert und für die Energieberatung gibt es fast keine Unterstützung mehr.

Die Änderungen der Förderrichtlinien bei Bund und Kanton haben auch Anpassungen des kommunalen Förderreglements notwendig gemacht. Die Änderungen des Förderreglements liegen in der Kompetenz des Gemeinderates. Die wichtigsten Neuerungen betreffen folgende Punkte:

  • Energiesprechstunde: Die Beratungszeit wurde auf eine Stunde erhöht.
  • Energieberatung für KMU: Das neue Beratungsangebot PEIK für KMU wurde in das kommunale Förderprogramm integriert.
  • Fensterersatz: Die Erfahrung zeigt, dass Fördergelder für den Ersatz von Fenstern von grossem Interesse sind. Der Beitragssatz wurde den hohen Kosten für den Fensterersatz angepasst.
  • Photovoltaikanlagen: Die Änderungen durch den Bund und die Einsetzung der Pronovo AG als neue Vollzugsstelle wurden umgesetzt.
  • Gebäudeprogramm: Das Reglement wurde den Änderungen von Bund und Kanton angepasst.

Weitere Informationen zu den Förderbereichen und zur Antragsstellung sind unter thalwil.ch/energie in der Rubrik Förderprogramm publiziert. Gesuche müssen jeweils vor der Durchführung der Massnahme gestellt werden. Eine nachträgliche Subventionierung von bereits ausgeführten Massnahmen ist ausgeschlossen.

Projektkommission Energie


Anteil der beantragten Förderbeiträge pro Bereich
Anteil der beantragten Förderbeiträge pro Bereich

Datum der Neuigkeit 2. Nov. 2018