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Zuständigkeiten Integrationsförderung Thalwil


KIP Logo Integration

Im Leitbild hält die Gemeinde Thalwil als ersten Akzent fest: Die Einwohnerinnen und Einwohner von Thalwil fühlen sich in ihrer Gemeinde wohl und integriert. Sie geniessen die grösstmögliche Sicherheit und gestalten das Zusammenleben aktiv mit.

Für die Laufzeit der aktuellen Leistungsvereinbarung mit dem Kanton (2018-2021) ist die Integrationsförderung wie folgt organisiert:

Organ/Einheit     Funktion/Aufgaben
Gemeinderat     Leistungsvereinbarung mit dem Kanton
     
Bereich Gesellschaft     Priorisierung der Massnahmen, Vernetzung
     
Netzwerk Integrationsförderung     Konsultative Begleitgruppe, Austausch, Input neuer Ideen
     
Leitung Integrationsförderung     Umsetzung Massnahmen, Sekretariat, Erstgespräche, Schnittstelle zu internen und externen Partnern, Aufträge an externe Dienstleister, Rechnungsführung, Reporting an Kanton


Dienstleistungszentrum DLZ Gesellschaft
Integrationsförderung Thalwil
Hanspeter Giger, Gemeinderat
Leitung DLZ Gesellschaft (vakant)
Kommissionssektretärin (vakant)

Integrationsförderung wurde in den letzten zwanzig Jahren in Städten, beim Kanton und beim Bund zum Handlungsfeld. Eine politische Bewirtschaftung des Themas ist zu beobachten.

Begriffe
Integration bedeutet wirtschaftliche, soziale und kulturelle Einbindung aller Gesellschaftsmitglieder mit dem Ziel zur Herstellung von Chancengleichheit. Um dies zu erreichen, bedarf es des Engagements der Migrantinnen und Migranten, der Offenheit der Aufnahmegesellschaft und der Mitwirkung aller wichtigen Partner der öffentlichen Hand und nicht-staatlicher Organisationen. Integration ist damit eine Querschnittaufgabe. Integrationsförderung stellt die Mittel und Instrumente bereit, um die Integration erreichen zu können.

Hinweis: Die Begriffe sind zitiert aus Kantonales Integrationsprogramm, Kantonale Fachstelle für Integrationsfragen, Seite 6, 1. Auflage, November 2013

Politischer Auftrag und Zweck
Der Bund hat den Auftrag an die Kantone delegiert; seit 2014 leistet er dafür Beiträge an kantonale Integrationsprogramme. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat auf dieser Basis bereits schon das zweite Kantonales Integrationsprogramm (KIP) für die Jahre 2018-2021 ausgearbeitet. Die Gemeinden - und nicht wie bisher nur der Kanton - setzen Massnahmen um. Der Gemeinderat Thalwil hat mit dem Kanton auch für das zweite Kantonale Integrationsprogramm KIP 2 eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen und das DLZ Gesellschaft mit der Umsetzung beauftragt. Ein Netzwerkgremium steht der Bereichsverantwortlichen "Gesellschaft - Gesundheit und Freizeit" zur Seite.

Operativ werden die Massnahmen unter der Leitung des Leiters DLZ Gesellschaft vom Sekretariat Integrationsförderung umgesetzt.

Ziele der Integrationspolitik
Artikel 114 der Kantonsverfassung lautet: „Kanton und Gemeinden fördern das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in gegenseitiger Achtung und Toleranz sowie ihre Beteiligung am öffentlichen Leben. Sie treffen Massnahmen zur Unterstützung der Integration der im Kanton wohnhaften Ausländerinnen und Ausländer.“

Bund, Kantone und Gemeinden haben sich auf dem Prinzip des Förderns und Forderns auf die vier Grundprinzipien der Integrationspolitik geeinigt:

  • Chancengleichheit
  • Eigenverantwortung
  • Potenziale
  • Vielfalt.

Integration erfolgt grundsätzlich in den Regelstrukturen (Schule, Berufsbildung, Arbeitsplatz, Gesundheitswesen etc.) und durch die zuständigen Stellen vor Ort. Da in den Regelstrukturen noch Lücken bestehen, wirkt die spezifische Integrationsförderung ergänzend.