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Zuständigkeiten Integrationsförderung Thalwil


Im Leitbild hält die Gemeinde Thalwil als ersten Akzent fest: Die Einwohnerinnen und Einwohner von Thalwil fühlen sich in ihrer Gemeinde wohl und integriert. Sie geniessen die grösstmögliche Sicherheit und gestalten das Zusammenleben aktiv mit.

Für die Laufzeit der aktuellen Leistungsvereinbarung mit dem Kanton (2014-2017) ist die Integrationsförderung wie folgt organisiert:

Organ/Einheit  Funktion/Aufgaben
Gemeinderat  Leistungsvereinbarung mit dem Kanton
   
Bereich Gesellschaft  Priorisierung der Massnahmen, Vernetzung
   
Netzwerk Integrationsförderung  Konsultative Begleitgruppe, Austausch, Input neuer Ideen
   
Leitung Integrationsförderung  Umsetzung Massnahmen, Sekretariat, Erstgespräche, Schnittstelle zu internen und externen Partnern, Aufträge an externe Dienstleister, Rechnungsführung, Reporting an Kanton


Dienstleistungszentrum DLZ Gesellschaft
Integrationsförderung Thalwil
Catherine Marrel, Gemeinderätin
Käthi Pfister, Sekretärin Integrationsförderung
Lukas Heuss, Leiter DLZ Gesesllschaft


Integrationsförderung wurde in den letzten zwanzig Jahren in Städten, beim Kanton und beim Bund zum Handlungsfeld. Eine politische Bewirtschaftung des Themas ist zu beobachten.

Begriffe
Integration bedeutet wirtschaftliche, soziale und kulturelle Einbindung aller Gesellschaftsmitglieder mit dem Ziel zur Herstellung von Chancengleichheit. Um dies zu erreichen, bedarf es des Engagements der Migrantinnen und Migranten, der Offenheit der Aufnahmegesellschaft und der Mitwirkung aller wichtigen Partner der öffentlichen Hand und nicht-staatlicher Organisationen. Integration ist damit eine Querschnittaufgabe. Integrationsförderung stellt die Mittel und Instrumente bereit, um die Integration erreichen zu können.

Hinweis: Die Begriffe sind zitiert aus Kantonales Integrationsprogramm, Kantonale Fachstelle für Integrationsfragen, Seite 6, 1. Auflage, November 2013

Politischer Auftrag und Zweck
Der Bund hat seine bisherigen Leistungen per 1. Januar 2014 durch Beiträge an kantonale Integrationsprogramme ersetzt. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat auf dieser Basis ein Kantonales Integrationsprogramm (KIP) für die Jahre 2014-2017 ausgearbeitet. Die Gemeinden - und nicht wie bisher der Kanton - setzen Massnahmen um. Der Gemeinderat Thalwil hat entsprechend mit dem Kanton eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen und das DLZ Gesellschaft mit der Umsetzung beauftragt. Ein Netzwerkgremium steht der Bereichsverantwortlichen "Gesellschaft - Gesundheit und Freizeit" zur Seite.

Operativ werden die Massnahmen unter der Leitung des Leiters DLZ Gesellschaft vom Sekretariat Integrationsförderung umgesetzt.

Ziele der Integrationspolitik
Artikel 114 der Kantonsverfassung lautet: „Kanton und Gemeinden fördern das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in gegenseitiger Achtung und Toleranz sowie ihre Beteiligung am öffentlichen Leben. Sie treffen Massnahmen zur Unterstützung der Integration der im Kanton wohnhaften Ausländerinnen und Ausländer.“

Bund, Kantone und Gemeinden haben sich auf dem Prinzip des Förderns und Forderns auf die vier Grundprinzipien der Integrationspolitik geeinigt:
  • Chancengleichheit
  • Eigenverantwortung
  • Potenziale
  • Vielfalt.
Integration erfolgt grundsätzlich in den Regelstrukturen (Schule, Berufsbildung, Arbeitsplatz, Gesundheitswesen etc.) und durch die zuständigen Stellen vor Ort. Da in den Regelstrukturen noch Lücken bestehen, wirkt die spezifische Integrationsförderung ergänzend.