| Jahr | Selbstfinanzierungs- grad in % |
Zinsbelastungs- anteil in % |
Kapitaldienst- anteil in % |
Steuerkraft in Fr. |
| 2010 | 7.61% | -1.83% | 1.70% | 4'514.00 |
| Ausschläge beim Selbstfinanzierungsgrad sind normal. Es ist wichtig, dass er über die Jahre hinweg den Zielbereich von gegen 100 % erreicht und somit ein Ausgleich stattfindet. Im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2010 ergibt sich ein Selbstfinanzierungsgrad von 85.56 %, von 2007 bis 2010 sogar einer von 98,66 %. | ||||
| 2009 | 108.20% | -1.98% | 1.97% | 4'901.00 |
| 2008 | 115.07% | -1.56% | 2.11% | 4'633.00 |
| 2007 | 139.14% | -1.88% | 1.81% | 4'085.00 |
| Selbstfinanzierungsgrad: | Der Selbstfinanzierungsgrad sagt aus, bis zu welchem Grad die neuen Investitionen durch selbst erarbeitete Mittel (Cash Flow) finanziert werden können. Je höher diese Masszahl ist, umso geringer ist die Neuverschuldung. Ein Wert von über 100 % gibt einen Abbau der Schulden wieder. Beurteilung 80 -100 %: langfristig anzustreben 60 - 80 %: volkswirtschaftlich verantwortbar unter 60 %: grosse Neuverschuldung |
| Zinsbelastungsanteil: | Im Zinsbelastungsanteil werden die Nettozinsen in Prozenten des Finanzertrages ausgewiesen. Beurteilung 0 - 2 %: Belastung klein 2 - 5 %: Belastung mittel 5 - 8 %: Belastung gross über 8 %: Überschuldung |
| Kapitaldienstanteil: | Der Kapitaldienstanteil gibt den Anteil des Ertrages an, welcher der Deckung der Verschuldung dient. Der Kapitaldienstanteil berücksichtigt im Gegensatz zum Zinsbelastungsanteil die ordentlichen Abschreibungen. Beurteilung 0 - 5 %: klein 5 - 15 %: tragbar 15 - 25 %: hoch bis sehr hoch über 25 %: kaum noch tragbar |
| Steuerkraft: | Die Steuerkraft zeigt den berichtigten Steuerertrag pro Einwohner. Nicht berücksichtigt werden die Grundstückgewinnsteuern (und früher die Handänderungssteuern). |