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Energieplanung der Gemeinde Thalwil


Die kommunale Energieplanung gilt als Grundlage für eine wirkungsvolle Energiepolitik auf Gemeindeebene. 

Die Energieplanung gibt eine Übersicht über die energiepolitischen Handlungsfelder der Gemeinde und schafft damit die Voraussetzung für ein koordiniertes Vorgehen. Von Bund und Kanton vorgegebene CO2-Reduktionsziele und der Umbau unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energieträger spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Der Schwerpunkt der kommunalen Energieplanung liegt im Bereich der zukünftigen Wärmeversorgung. Noch immer werden dafür in der Schweiz rund 45 Prozent der gesamten bereitgestellten Energie benötigt.

Darüber hinaus sind in anderen energierelevanten Bereichen die kommunalen Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt, oder es stehen bereits andere Planungsinstrumente zur Verfügung. So ist die Stromversorgung auf Bundesebene durch das Stromversorgungsgesetz geregelt. Demgegenüber erfordert der Bereich Verkehr häufig eine überregionale Planung und ist bereits Bestandteil des Kommunalen Richtplans. In der Regel bezieht sich die kommunale Energieplanung auf einen Zeithorizont von etwa 10 Jahren.

Kommunale Energieplanung
Einbettung in die politischen Entscheidungsebenen und Wirkungsbereich der kommunalen Energieplanung (Baudirektion Kanton Zürich, AWEL 2012)


 

Kommunale Ziele


Die Ziele der kommunalen Energieplanung werden im Kommunalen Energieplan festgeschrieben. Dieser ersetzt die Planung aus dem Jahr 2004. Der Kommunale Energieplan wurde am 8. April 2014 vom Gemeinderat verabschiedet und am 21. Januar 2015 von der Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt.

Damit ist der Kommunale Energieplan behördenverbindlich und kann gemäss § 295 Abs. 2 PBG (Planungs- und Baugesetz) auch privaten Grundeigentümern die Nutzung bestimmter erneuerbarer Energieträger vorgeben. Auf diese Weise wird die Planungssicherheit für Grundeigentümer und Investoren erhöht.

Als Grundlage der kommunalen Ziele für die Wärmeversorgung dienen einerseits die langfristig ausgerichtete Energiepolitik des Kantons Zürich sowie dessen gesetzliche Grundlagen (Energiegesetz) und andererseits die anspruchsvollen Energiestadt-Richtziele gemäss dem Programm EnergieSchweiz für Gemeinden (energiestadt.ch).

Auf die Nennung eines Effizienzziels (z.B. Reduktion des Heizwärmebedarfs) wird verzichtet, da die Erreichung dieses Ziels nicht im Einflussbereich der kommunalen Energieplanung liegt. Dieses Ziel wird hauptsächlich durch die nationale und kantonale Energiepolitik (Gesetzgebung und Förderprogramme) beeinflusst und ist zudem von der Energiepreisentwicklung abhängig. Mit dem kommunalen Förderprogramm nachhaltiger Projekte im Energiebereich 2015-2018 versucht die Gemeinde Thalwil darüber hinaus deren Wirkung zu verstärken.

 

Hauptziel 2025 2035
Steigerung des Anteils erneuerbarer Energieträger
(inklusive Abwärme und Strom für Wärme)

Stand 2010: 9 %
25 %

 
45 %

 

 

Unterziele 2025 2035
Wärmebedarf (Absenkpfad)
Stand 2010: 178 GWh/a
 
145 GWh/a
 
125 GWh/a
 
CO2-Emmissionen im Bereich
Wärmeversorgung (pro Kopf)
Stand 2010: 2,7 t CO2-eq
 
1,8 t CO2-eq

 
1,1 t CO2-eq

 



Absenkpfad bis 2035 Thalwil



Unterziele Verwaltungsbauten

Der Wärmebedarf der Verwaltungsbauten der Gemeinde Thalwil betrug 2010 insgesamt rund 6.7 GWh mit einer durchschnittlichen Energiekennzahl von 167 kWh/m2. Der erneuerbare Anteil an der Wärmeproduktion lag bei 1.5 Prozent.
 

Unterziel Verwaltungsbauten  2025 2035
Steigerung des Anteils erneuerbarer Energieträger
(inkl. Abwärme und Strom für Wärme und Warmwasser)
Stand 2010: 6.7 GWh
 
50 %

3.35 GWh
75 %

1.68 GWh
Energiekennzahl 
gemeindeeigene Gebäude 
Stand 2010: 167  kwH/m2
1,8 t CO2-eq

125 kWh/m2
1,1 t CO2-eq

92 kWh/m2