Willkommen auf der Website der Gemeinde Thalwil



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Förderprogramm nachhaltige Projekte im Energiebereich 2015-2018



Im Juni 2010 hat die Gemeindeversammlung erstmals einen Rahmenkredit in Höhe von 1,6 Mio. Franken für die Förderung nachhaltiger Projekte in Thalwil gewährt. Damit konnten zwischen 2010 und 2014 über 160 Projekte und Massnahmen im Energiebereich unterstützt werden.

Die Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2014 hat sich für die Erneuerung des Förderprogramms ausgesprochen und einen Rahmenkredit von 1 Mio. Franken für weitere vier Jahre bewilligt.

Mit der Neuauflage des Förderprogramms 2015-2018 trat auf den 1. Januar 2015 ein neues Förderreglement in Kraft. Es orientiert sich an den energiepolitischen Schwerpunkten von Bund und Kanton.
 

Förderreglement 2015-2018 angepasst
 
Die Änderungen der Förderrichtlinien bei Bund und Kanton hat die Gemeinde zum Anlass genommen im Sommer 2018 ebenfalls ihr Förderreglement grundlegend zu überarbeiten.
 
Die Förderbereiche umfassen weiterhin: Beratung, Sanierung und Bau, Erneuerbare Energien und Abwärme, Minergie, Photovoltaik, Wärmekraftkopplung, Pilotanlagen und innovative Projekte, sowie Produkte und Geräte.
Im Einzelnen wurden folgende Anpassungen vorgenommen:
 
2. Allgemeinde Bestimmungen
Die Zuständigkeit für Pilotanlagen und innovative Projekte sowie Beträge über Fr. 50‘000 wird zur Entlastung des Gemeinderats und zur Reduktion des Verwaltungsaufwands auf die Projektkommission Energie (Energiekommission) verlagert.
Die Anspruchsberechtigung wird auf Bund, Kantone und Gemeinden einschliesslich deren Unternehmungen, Zweckverbänden und Anstalten des öffentlichen Rechts erweitert.
 
3.1 Energieberatung GEAK Thalwil
Das Beratungsangebot wird vereinfacht. Mit dem Angebot des GEAK PLUS wird nur noch ein gesamtschweizerisch anerkanntes Produkt gefördert.
 
3.2 Energiesprechstunde
Das Kurzberatungsangebot wird gestärkt indem sich die Beratungszeit auf eine Stunde erhöht.
 
3.4 Betriebsoptimierung
Das Angebot wird neben dem Verein „energo“ auf unabhängige Berater der Vereins „Forum Energie Zürich“ erweitert.

3.5 Energieberatung KMU
Das neue Beratungsangebot PEIK für KMU wird in das kommunale Förderprogramm integriert.

4.1 Gebäudeprogramm des Bundes und der Kantone
Das Reglement wird den Änderungen von Bund und Kanton Zürich angepasst.

4.2 Förderbeiträge für Fensterersatz
Die unklare Bezeichnung „Förderbeiträge für kleinere energetische Sanierungen“ wird damit ersetzt. Erfahrungen aus den vorhergegangenen Förderperioden zeigen, dass fast ausschliesslich der Fensterersatz von Interesse war. Der Beitragssatz wird den hohen Kosten für den Fensterersatz angepasst.

4.5 Photovoltaikanlagen
Anpassung an Änderungen durch den Bund und Einsetzung der Pronovo als neue Vollzugsstelle für die Förderung erneuerbarer Energien.

5.1 Pilotanlagen und innovative Projekte
Stärkung der Unterstützung von Einzelprojekten auf Wunsch der PK Energie durch erhöhte Fördermittelgrenze.
 


Die Gemeinde Thalwil will mit dem kommunalen Förderprogramm zusätzliche Sanierungsmasnahmen fördern oder den Umstieg auf erneuerbare Energien anstossen. Deshalb müssen alle Gesuche immer vor der Durchführung der Massnahme, respektive vor Baubeginn, eingereicht werden. Eine nachträgliche Subventionierung von bereits ausgeführten Massnahmen ist ausgeschlossen.


 

Hintergrund des Förderprogramms nachhaltiger Projekte in Thalwil


Die Reduktion der CO2-Emissionen ist nicht nur Aufgabe der Gemeinde, sondern auch der privaten Liegenschaftenbesitzer. Dies war der Grundsatz mehrerer Vorstösse aus der Bevölkerung, die in Thalwil Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz fördern wollte.

Die Gemeindeversammlung stellte 2010 einen Rahmenkredit von 1,6 Mio. Franken - verteilt auf vier Jahre - zur Verfügung. Damit war das kommunale Förderprogramm nachhaltiger Projekte 2010-2014 geboren.

Nach der Grundidee, dass die kommunalen Fördermassnahmen in erster Linie dort ansetzen, wo bereits Bund und Kanton Schwerpunkte setzen, wurde das erste Förderreglement erarbeitet. Die zusätzliche Förderung der Gemeinde soll die Anreizwirkung verstärken oder dort ergänzen, wo die bestehende Förderung Lücken aufweist.