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Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren

Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen AG SBB betreffend Passerellen Thalwil, Instandsetzung

Gemeinden

Thalwil

Gesuchstellerin

 

Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Projekte, Multiprojekte Zürich, Vulkanplatz 11, 8048 Zürich

Gegenstand

Die Passerellen Nord und Süd werden instandgesetzt. Die Randborde, Beläge, Fahrbahnübergänge, Lager, Geländer, Fahrleitungsschutzdächer und –wände werden ersetzt. Die nutzbaren Breiten auf den Passerellen werden nicht verändert. Die Beleuchtung, Signaletik und Lifte werden erneuert, ersetzt und ergänzt und die Fahrleitungsanlage punktuell angepasst.

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711).

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 28. Oktober 2019 bis zum 26. November 2019 während den ordentlichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Thalwil, DLZ Planung, Bau und Vermessung, Dorfstrasse 10, 8800 Thalwil eingesehen werden.

Aussteckung

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen

Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist.

Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 - 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG.

Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Gemeinde Thalwil



Datum der Neuigkeit 25. Okt. 2019